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Die letzte Rose.

Eine einzige Rose am Bogen blieb steh´n.
Ihre Schwest­ern mußten längst schon geh´n.
Was hat sie wohl dazu gebracht,
zu trotzen jed­er kalten Nacht?
Dabei gelang es ihr so schön zu blüh´n,
verge­blich war ihrer Schwest­ern müh´n.
“Doch, Röslein, Röslein, Röslein rot,
auch dir dro­ht lei­der der baldige Tod.
Im Früh­jahr, denk dran und freu´dich darauf,
im Früh­jahr stehst du wieder auf.”

Irm­gard Adomeit, 2011

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