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Kategorie: Konzertansichten

Kleiner Kosmonaut, pass auf dich auf!

Und Abflug! Zum mitt­ler­wei­le sieb­ten Mal fand am ersten Juli-Wochen­en­de auf dem Gelän­de des Stau­sees das Kos­mo­naut-Fes­ti­val statt. Nach einer Pause in 2018 war ich dieses Mal wieder am Start – sogar auch als Camper. Das musi­ka­li­sche Wochen­en­de wird als ereig­nis­rei­ches Open-Air-Fest im Gedächt­nis blei­ben. Doch nicht alle Neue­run­gen und Ent­wick­lun­gen sind posi­tiv. Einige Eindrücke.

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Chemnitz, das ist dein schöner Kosmos.

Die letz­ten Monate waren nicht ein­fach für die Stadt Chem­nitz und die Men­schen, die hier wohnen. Gesprä­che began­nen meist mit (ner­vi­gen) Vor­wür­fen, wie das denn sein könne und warum nichts unter­nom­men werden würde. Darauf gibt es jetzt eine Ant­wort: Kosmos Chem­nitz. Am Don­ners­tag vor dem schöns­ten klei­nen Fes­ti­val Kos­mo­naut am 5. und 6. Juli laden am 4. Juli eine Reihe von Kul­tur­schaf­fen­den in die Innen­stadt zu einem Fest der Diversität.

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5 Jahre Kosmonaut: Das war der Festival-Samstag.

Für die Fes­ti­val­cam­per begann der zweite Fes­ti­val­tag über­ra­schend zeitig. Punkt 7.30 Uhr befuhr die gast­ge­ben­de Band Kraft­klub mit Instru­men­ten aus­ge­stat­tet den Zelt­platz und weckte vom Lkw aus die ver­ka­ter­ten Fans. Da ich die Jungs ja bereits in der ver­gan­ge­nen Woche bei “Am Kopp” gese­hen hatte, war ich darum nicht weiter böse. Konnte ich doch im hei­mi­schen Bett gemüt­lich aus­schla­fen. Denn am zwei­ten Tag war­te­ten unter ande­rem mit Par­cels, Mine, Bil­der­buch, Annen­May­Kan­te­reit und dem Gehei­men Head­liner noch einmal hoch­ka­rä­ti­ge Künstler.

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5 Jahre Kosmonaut: Das war der Festival-Freitag.

Es pas­siert selten, dass ein klei­nes, lie­be­voll gestal­te­tes Musik­fes­ti­val seinen Charme behält und gleich­zei­tig große Künst­ler anwer­ben kann. Zu diesen Aus­nah­men zählt das Kos­mo­naut Fes­ti­val am Stau­see Ober­ra­ben­stein bei Chem­nitz, das zum nun­mehr fünf­ten Mal Fans aus der Region und ganz Deutsch­land anzieht. Zum Auf­takt am Frei­tag hatten sich die Macher um die Band Kraft­klub unter ande­rem Fil Bo Riva, Von Wegen Lis­beth, Maeckes, Edi­tors, OK Kid und Deich­kind ein­ge­la­den. Einige Eindrücke.

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Das Kosmonaut wird fünf. Eine Liebeserklärung.

Liebes Kos­mo­naut-Fes­ti­val,

wie schnell doch die Zeit ver­geht. Es ist als wär’ es ges­tern gewe­sen, als wir uns das erste Mal am Stau­see Ober­ra­ben­stein bei Chem­nitz gese­hen haben. Du, noch zier­lich und uner­fah­ren, hast damals 6.000 tolle Men­schen mit noch viel tol­le­ren Bands in deinen Bann gezo­gen. Das war vor vier Jahren. In weni­gen Wochen fin­dest du nun schon zum fünf­ten Mal statt und hast nichts von deinem Charm ver­lo­ren. Des­halb schaue ich auf eine schöne Zeit mit dir zurück.

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Mooptopisch und Brasstastisch: Moop Mama in Dresden.

Dres­den hat in den letz­ten Jahren auf­grund Pegida und Co einen unrühm­li­chen Bekannt­heits­grad erlangt. Doch dass es auch anders geht, wurde auf dem Kon­zert der Urban Brass Combo Moop Mama in der Dresd­ner Scheu­ne deut­lich. Mit star­ken Zei­chen stell­ten sich sowohl Musi­ker als auch Fans gegen die frem­den­feind­li­che Bewe­gung. Und auch sonst ging beim zwei­stün­di­gen Gig so ordent­lich die Post ab. Einige Eindrücke.

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Best Cat Content Ever: The Cat Empire in Leipzig.

Im Leben gibt es ja so ver­schie­de­ne Phasen, auch musi­ka­lisch. Und gerade höre ich mir beson­ders gern hand­ge­mach­te Musik mit “klas­si­schen” Instru­men­ten wie Trom­pe­te, Vio­li­ne oder auch Kla­vier an. Da kam es mir ganz gele­gen, dass die aus­tra­li­sche Band “The Cat Empire”, die all diese Instru­men­te kom­bi­niert, im Rahmen der “Rising With The Sun”-Tour im Leip­zi­ger Werk 2 zu Gast war – und ein Stu­di­en-Kol­le­ge ein Ticket über hatte. Einige Eindrücke.

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