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Das letzte Spiel.

Lange wurde um den Neubau gekämpft, doch als am 15. Jan­u­ar das let­zte Mal im “Sta­dion an der Gellert­straße” angestoßen wurde, machte sich bei allen Wehmut bre­it — sowohl bei den Ver­ant­wortlichen, als auch bei den Spiel­ern und den 4.800 anwe­senden Fans. Zum Abschiedsspiel wurde der Zweitligist 1. FC Kaiser­slautern ein­ge­laden. Zufall? Keineswegs, wech­selte doch Ex-Chem­nitzer Michael Bal­lack 1997 zu den “Roten Teufeln”.

Natür­lich habe ich mir es nicht nehmen lassen das Spiel der Him­mel­blauen zu besuchen und die Atmo­sphäre im ein oder anderen Bild festzuhal­ten. Neben aktuellen Akteuren des Chem­nitzer FC waren auch Spiel­er der Meis­ter­mannschaft aus der Sai­son 1966/67 anwe­send, die in der Hal­bzeit­pause ein kurzes Stelldichein gaben und von ihren Erleb­nis­sen auf der Fis­cher­wiese berichteten.

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Das Spiel an sich war recht unspek­takulär und es gab auf bei­den Seit­en ent­täuschend wenige Tor­chan­cen. So endete die Par­tie auch nur mit einem tor­losen Unentsch­ieden. Höhep­unkt des Abends war das sym­bol­is­che Löschen der Beleuch­tung im Sta­dion an der Gellert­straße und das anschließende Feuer­w­erk.

Ich per­sön­lich bin sehr ges­pan­nt auf den Sta­dion-Neubau, der nicht weniger als 23 Mio. Euro kosten soll und auch für die Stadt Chem­nitz ein riesiges Pres­tige­pro­jekt darstellt. Und mit ein­er Kapaz­ität von 15.000 Plätzen kön­nten dann auch dur­chaus Zweitli­ga-Spiele aus­ge­tra­gen wer­den…

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