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Schlagwort: chemnitz

Quartalsansichten: Winterzeit im Erzgebirge.

Jähr­lich grüßt das Mur­mel­tier. Vor ziem­lich genau 12 Mona­ten habe ich diese Arti­kel­se­rie begon­nen. Und wieder oder immer noch sitzen wir daheim in unse­ren vier Wänden und sehnen uns nach einem bes­se­ren Alltag. Grund einmal mit Freude auf die schö­nen Momen­te des ver­gan­ge­nen Quar­tals zu bli­cken und neue Ent­de­ckun­gen Revue pas­sie­ren zu lassen.

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Begehungen 2020: Kunst in der Kaufhalle.

Die Stadt Chem­nitz zählt seit Jahr­zehn­ten etli­che brach­lie­gen­de Gebäu­de in Indus­trie und Handel. Zum ande­ren sind Plätze für die Kunst Man­gel­wa­re. Warum also nicht beides ver­bin­den und die unge­nutz­ten Flä­chen umfunk­tio­nie­ren? Das hat sich 2003 das Team der “Bege­hun­gen” gedacht, das seit­her in den ver­schie­de­nen Räumen der Stadt ein vier­tä­gi­ges Kunst­fes­ti­val ver­an­stal­tet. In diesem Jahr sollte die alte Kauf­hal­le und ein Plat­ten­bau im Stadt­teil Hut­holz Schau­platz sein. Ich habe mich auf Spu­ren­su­che begeben.

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Chemnitz, das ist dein schöner Kosmos.

Die letz­ten Monate waren nicht ein­fach für die Stadt Chem­nitz und die Men­schen, die hier wohnen. Gesprä­che began­nen meist mit (ner­vi­gen) Vor­wür­fen, wie das denn sein könne und warum nichts unter­nom­men werden würde. Darauf gibt es jetzt eine Ant­wort: Kosmos Chem­nitz. Am Don­ners­tag vor dem schöns­ten klei­nen Fes­ti­val Kos­mo­naut am 5. und 6. Juli laden am 4. Juli eine Reihe von Kul­tur­schaf­fen­den in die Innen­stadt zu einem Fest der Diversität.

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IBUG 2017: Streetart in der SPEMAFA Chemnitz.

Chem­nitz ist bunt! Das zeigt sich ganz aktu­ell auf dem Gelän­de der ehe­ma­li­gen VEB Spe­zi­al­ma­schi­nen­bau-Fabrik bei der dies­jäh­ri­gen Indus­trie­bra­chen­um­ge­stal­tung (kurz: IBUG). 120 Künst­ler aus aller Welt ließen in den ver­gan­ge­nen Wochen ihrer Fan­ta­sie freien Lauf und ver­wan­del­ten das her­un­ter­ge­kom­me­ne Indus­trie­ge­län­de in ein ein­ma­li­ges Gesamt­kunst­werk. Einige Eindrücke.

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5 Jahre Kosmonaut: Das war der Festival-Samstag.

Für die Fes­ti­val­cam­per begann der zweite Fes­ti­val­tag über­ra­schend zeitig. Punkt 7.30 Uhr befuhr die gast­ge­ben­de Band Kraft­klub mit Instru­men­ten aus­ge­stat­tet den Zelt­platz und weckte vom Lkw aus die ver­ka­ter­ten Fans. Da ich die Jungs ja bereits in der ver­gan­ge­nen Woche bei “Am Kopp” gese­hen hatte, war ich darum nicht weiter böse. Konnte ich doch im hei­mi­schen Bett gemüt­lich aus­schla­fen. Denn am zwei­ten Tag war­te­ten unter ande­rem mit Par­cels, Mine, Bil­der­buch, Annen­May­Kan­te­reit und dem Gehei­men Head­liner noch einmal hoch­ka­rä­ti­ge Künstler.

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5 Jahre Kosmonaut: Das war der Festival-Freitag.

Es pas­siert selten, dass ein klei­nes, lie­be­voll gestal­te­tes Musik­fes­ti­val seinen Charme behält und gleich­zei­tig große Künst­ler anwer­ben kann. Zu diesen Aus­nah­men zählt das Kos­mo­naut Fes­ti­val am Stau­see Ober­ra­ben­stein bei Chem­nitz, das zum nun­mehr fünf­ten Mal Fans aus der Region und ganz Deutsch­land anzieht. Zum Auf­takt am Frei­tag hatten sich die Macher um die Band Kraft­klub unter ande­rem Fil Bo Riva, Von Wegen Lis­beth, Maeckes, Edi­tors, OK Kid und Deich­kind ein­ge­la­den. Einige Eindrücke.

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Das Kosmonaut wird fünf. Eine Liebeserklärung.

Liebes Kos­mo­naut-Fes­ti­val,

wie schnell doch die Zeit ver­geht. Es ist als wär’ es ges­tern gewe­sen, als wir uns das erste Mal am Stau­see Ober­ra­ben­stein bei Chem­nitz gese­hen haben. Du, noch zier­lich und uner­fah­ren, hast damals 6.000 tolle Men­schen mit noch viel tol­le­ren Bands in deinen Bann gezo­gen. Das war vor vier Jahren. In weni­gen Wochen fin­dest du nun schon zum fünf­ten Mal statt und hast nichts von deinem Charm ver­lo­ren. Des­halb schaue ich auf eine schöne Zeit mit dir zurück.

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