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Die Sportis auf dem Chemnitzer Theaterplatz.

Zum ers­ten Mal in der 18-jäh­ri­gen Band­ge­schich­te haben die Sport­freun­de Stil­ler ein Kon­zert in Chem­nitz gespielt. Der Clou des Gan­zen: Es wur­de unter frei­em Him­mel auf dem Thea­ter­platz ver­an­stal­tet. Schon seit Jugend­zeit bin ich gro­ßer Fan der drei Musi­ker und des­halb ließ ich mir das Spek­ta­kel nicht ent­ge­hen. Eini­ge Ein­drü­cke.

Die Mün­che­ner kamen dabei nicht allein: Im Gepäck hat­ten sie die Leip­zi­ger Band „Mal­ky“ sowie die Schot­ten „We Were Pro­mi­sed Jet­packs“. Ers­te­re glänz­ten durch zum Groß­teil gefühl­vol­ler Bal­la­den und sou­li­gen Stü­cken. Die vier Musi­ker aus Sach­sen haben durch­aus Poten­ti­al und ich bin mir sicher, dass wir in den nächs­ten Jah­ren noch eini­ges von ihnen sehen und hören wer­den.

Etwas rocki­ger ging es bei der schot­ti­schen Band „We Were Pro­mi­sed Jet­packs“ zu. Die vier Jungs um Front­mann Adam Thomp­son zele­brier­ten feins­ten Indie Rock mit typi­schen eng­li­schen Zügen. Bereits 2009 ver­öf­fent­lich­ten sie ihr Debüt­al­bum „The­se Four Walls“, sind aber bis dato hier in Deutsch­land nur bei Ken­nern der Sze­ne bekannt (zumin­dest hat­te ich zuvor noch nicht von denen gehört). Mir hat der Auf­tritt auf jeden Fall gefal­len, einen Ein­druck könnt ihr im offi­zi­el­len Musik­vi­deo zu „Quiet Litt­le Voices“ bekom­men.

Um 20.10 Uhr war es dann end­lich soweit: Sport­freun­de Stil­ler betra­ten die auf­wän­dig illu­mi­nier­te Büh­ne und gaben „Hym­ne Auf Dich“ zum Bes­ten. Die rund 3.000 gro­ßen und klei­nen Zuschau­er waren von Anfang an voll dabei und so war es für die Musi­ker ein Leich­tes für ordent­lich Stim­mung zu sor­gen. Was an gesang­li­chem Kön­nen fehl­te, mach­ten die Spor­tis durch instru­men­ta­le Fähig­kei­ten wett. Auch die Büh­nen­per­for­mance wuss­te zu Über­zeu­gen. Mir als schon län­ge­rem Fan gefiel beson­ders, dass auch Songs wie „Ich, Roque“ oder „In all den wun­der­ba­ren Jah­ren“ nicht im Reper­toire fehl­ten.

Konfettiregen

Als bereits nach einer reich­li­chen Stun­de das letz­te Lied ange­kün­digt wur­de, war ich zuerst ent­täuscht. Doch dann leg­ten die Mün­che­ner noch ein­mal rich­tig los und spiel­ten mehr als eine Hand­voll Zuga­ben. Dabei durf­te die mit Pyro­tech­nik ver­se­he­ne E-Git­te natür­lich nicht feh­len. Und auch der Kon­fet­ti-Regen war ein tol­les Schau­spiel (mit herz­li­chem Gruß an die Stadt­rei­ni­gung). Ins­ge­samt ein mehr als gelun­ge­nes Kon­zert, das für alle lang im Gedächt­nis blei­ben wird. Dan­ke Sport­freun­de Stil­ler!

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