Skip to content

Keine Nacht für Chemnitz. Kraftklub bei „Am Kopp“.

Daheim ist es doch am schöns­ten. Das wer­den sich die Jungs von Kraft­klub gedacht haben, als sie am loka­len Karl-Marx-Monu­ments in ihrer Hei­mat­stadt Chem­nitz die Songs ihres neu­en Albums „Kei­ne Nacht für Nie­mand prä­sen­tier­ten. Im Rah­men der spon­ta­nen Open-Air-Kon­zer­te gaben sie Zeit und Ort erst weni­ge Stun­den vor­her bekannt. Tau­sen­de Fans folg­ten dem Auf­ruf und lie­ßen den Gig bei „Am Kopp“ zu einem Spek­ta­kel wer­den. Eini­ge Ein­drü­cke.

Am Kopp: Energievolle Einstimmung auf das Kosmonaut Festival

Gedacht war die in die­sem Jahr zwei­te Aus­ga­be der Ver­an­stal­tungs­rei­he „Am Kopp“ als Warm-Up für das am nächs­ten Wochen­en­de statt­fin­den­de Kos­mo­naut-Fes­ti­val. Mit Clai­re, Audio88 & Yas­sin und Mil­li­ar­den tra­ten ab 14 Uhr drei Grup­pen auf, die unter­schied­li­cher kaum sein konn­ten. Da waren da die Elek­tro­pop-Band Clai­re aus Mün­chen, des­sen Front­frau Joi­se-Clai­re Bürk­le durch die TV-Cas­ting­show „The Voice of Ger­ma­ny“ ent­deckt wur­de.

Für Rap der här­te­ren Art sorg­ten die bei­den Hip-Hop-Gurus Audio88 & Yas­sin aus Ber­lin. In der etwas mehr als halb­stün­di­gen Per­for­mance des Duos brach­ten sie die zu die­sem Zeit­punkt vor­wie­gend puber­tie­ren­de, männ­li­che Fan­schar in Wal­lung. Sar­kas­ti­sche Tex­te mit ein­präg­sam der­ben Voka­bu­lar luden zum Mit­sin­gen Mitrap­pen ein.

Die drit­te Vor­band im Bun­de stell­te die New­co­mer-Band Mil­li­ar­den dar, die erst im letz­ten Jahr ihr Debüt­al­bum „Betrü­ger“ ver­öf­fent­lich­ten. Rocki­ge Klän­gen fan­den bei den her­bei­strö­men­den Kraft­klub-Fans offe­ne Ohren und tru­gen zum per­fek­ten Warm-Up des „Head­liners“ bei. Songs wie ‚Mil­li­ar­där‘, ‚Katy Per­ry‘ und ‚Frei­heit is ne Hure‘ wer­den auch mir noch eini­ge Zeit im Gedächt­nis blei­ben.

Die­se Dia­show benö­tigt Java­Script.

Am Kopp: Kraftklub macht den Tag zur Nacht

Es war kurz nach 17 Uhr als die lang­ersehn­ten Local-Heros Kraft­klub auf die Büh­ne tra­ten. Bis dahin soll­ten rund 8.000 Men­schen den Weg auf die Brü­cken­stra­ße am Karl-Marx-Monu­ment gefun­den haben. „Hal­lo Karl-Marx-Stadt“ tön­te Front­mann Felix Brum­mer in das Mikro­fon. Bei som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren von knapp 30 °C zogen die fünf Jungs den Beginn ihrer Show mit Bom­ber­ja­cke und schwar­zer Jeans durch. Titel wie ‚Am Ende‘, ‚Che­mie Che­mie Ya‘ und mein per­sön­li­cher Lieb­lings­song ‚Skla­ve‘ erklan­gen.

Fans und Band hat­ten mit der Son­ne zu kämp­fen. Schwit­zend sorg­te Felix bei den Zuhö­rern für Erfri­schung aus der Was­ser­fla­sche. Beim Song „Fens­ter“ nutz­te der die Gunst der Stun­de und genoss das Bad in der Men­ge. Den Abschluss bil­de­ten die Stadt-Hym­ne ‚Karl-Marx-Stadt‘ - bei der alle laut­stark mit­san­gen - sowie der Klas­si­ker ‚Songs für Liam‘. Felix stand mitt­ler­wei­le mit nack­tem Ober­kör­per auf der Büh­ne. Mit ‚500K‘ kamen auch noch ein­mal die Trap-Freun­de auf ihre Kos­ten. Dabei tanz­ten die Brü­der Till und Felix mit beson­de­rer Fan­nä­he auf dem Pla­teau des Karl-Marx-Monu­men­tes. Die Hei­mat­stadt hat für die Jungs eben immer noch einen hohen Stel­len­wert.

Die­se Dia­show benö­tigt Java­Script.

One Comment

  1. […] den Zelt­platz und weck­te vom Lkw aus die verka­terten Fans. Da ich die Jungs ja bereits in der vergan­genen Woche bei „Am Kopp“ gese­hen hat­te, war ich dar­um nicht wei­ter böse. Konn­te ich doch im heimi­schen Bett gemüt­lich […]

Kommentar verfassen