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Dritte Pockauer Musiknacht.

Als im Jahr 2010 anläss­lich des 125-jäh­ri­gen Bestehens der Kirch­ge­mein­de Pockau die erste Musik­nacht geplant und durch­ge­führt wurde, wusste nie­mand wie gut die Ver­an­stal­tung im wahrs­ten Wort­sinn “Anklang” finden würde. Nach einer zwei­ten Aus­ga­be im 2013 fand am 11. Juni nun die dritte Pockau­er Musik­nacht statt. Neben Musi­kern aus dem Ort selbst gaben sich auch Gäste aus Nah und Fern die Ehre. Einige Eindrücke.

Meh­re­re Monate Vor­be­rei­tung mün­de­ten am ver­gan­ge­nen Sams­tag zu einer gran­dio­sen drit­ten Auf­la­ge der Pockau­er Musik­nacht. Los ging es 18.30 Uhr mit den Kur­ren­den (zu deutsch: Kin­der­chor) aus Olbern­hau, Len­ge­feld und natür­lich Pockau. Sie gaben unter Lei­tung des Olbern­hau­er Kan­tors Armin Wink­ler das Musi­cal “Die Spei­sung der 5000” mit aller­hand anspruchs­vol­ler Solo­pas­sa­gen zum Besten. Als der Applaus ver­klang folgte der erste Teil der ver­jazz­ten Orgel­mu­sik unter dem Titel “Orgel trifft Jazz”. Die Lud­wigs aus Lich­ten­stein zeig­ten ein­drucks­voll was alles mit einem klas­si­schen Instru­ment wie der Orgel mög­lich ist. Hilfe bekam die “Köni­gin der Instru­men­te” von Schlag­zeug und Saxo­phon – eine äußerst span­nen­de und wohl­klin­gen­de Zusammenstellung.

Für Fans his­to­ri­scher Klänge schlos­sen sich musi­ka­lisch die “Baro­cken Perlen” an. Aus Leip­zig reis­ten dafür die Sopra­nis­tin Verena Küll­mer, Cel­list Georg Zeitke sowie Cem­ba­lis­tin Lu Wollny. Letz­te­re brach­te ein ori­gi­nal­ge­treu­es Barock­ex­em­plar mit, das mit seinen Aus­ma­ßen aber auch ein­zig­ar­ti­gen Klang begeis­ter­te. Auf­ge­lo­ckert wurde der Abschnitt mit inter­es­san­ten Fakten rund um Epoche und Instru­men­te. Mit dem orts­an­säs­si­gen Män­ner­chor ging es anschlie­ßend wieder moder­ner zur Sache. Wir prä­sen­tier­ten unter ande­rem gemein­sam mit Verena Küller, einem Mäd­chen­chor sowie Band die Gos­pel­mes­se “Lord” von Harry Schrö­der. Aber auch der Spi­ri­tu­al “Joshua Fit The Battle Of Jeri­cho” oder ein ruhi­ges Abend­lied durfte im Rahmen der Musik­nacht nicht fehlen.

Nach der anschlie­ßen­den Pause, in der sich an Grill und Gulasch­ka­no­ne gestärkt werden konnte, waren die Hand­glo­cken­spie­ler aus Gotha an der Reihe, die unter Lei­tung von Mat­thi­as Eich­horn mit ihren feinen Klän­gen die Besu­cher ver­zau­ber­ten. Inter­es­san­te Geschich­ten und Fakten rund um den Chor und die Glo­cken selbst run­de­ten das 60-minü­ti­ge Pro­gramm ab. Die Zuschau­er reagier­ten mit fre­ne­ti­schen Applaus, was etli­che Zuga­ben nötig machte. Der Zeit­plan war mitt­ler­wei­le 30 Minu­ten im Rück­stand, was der Stim­mung aller­dings keinen Abbruch tat. Neben den zwei­ten Teilen der “Baro­cken Perlen” sowie “Orgel trifft Jazz” hatte der Pockau­er Posau­nen­chor gemein­sam mit der qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Band ihren großen Auf­tritt. Unter der Über­schrift “Swin­gen­de Blä­ser­mu­sik” gaben sie zeit­ge­nös­si­sche Stücke zum Besten – so unter ande­rem den Sound­track aus “Fluch der Kari­bik”. Den Abschluss bil­de­te das Jazz-Trio, das mit impro­vi­sier­ten Klän­gen ihr Können unter Beweis stell­te. Gegen 0.45 Uhr erschall­ten die letz­ten Töne in der bis zum Schluss gut besuch­ten Pockau­er Kirche.

In der fol­gen­den Gale­rie gibt es einige eigene weit­wink­li­ge Impres­sio­nen des Abends:

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