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Wie smarte Gadgets von Withings mein Körpergefühl verbessern.

Fitness-Gadgets liegen voll im Trend. Auch ich mag es meine alltäglichen Aktivitäten aufzuzeichnen und durch ermittelte Pulsfrequenz-Daten körperliche Belastungen nachzuvollziehen. Doch die Technik erlaubt schon viel mehr als viele von euch vermuten dürften. In den letzten Monaten durfte ich das beim Test der Withings Body Cardio Waage in Verbindung mit der Withings Scanwatch herausfinden. Kann Technologie etwa schon bald vor Krankheiten warnen?

Withings Scanwatch ist eine schicke Analoguhr mit digitalem Mehrwert

Schon seit meinen Jugendjahren habe ich ein Faible für schlanke, analoge Uhren. Als der französische Hersteller Withings auf meiner ersten IFA im Jahr 2013 seinen Fitness-Tracker mit Ziffernblatt präsentierte, war ich hin und weg. Neben dem gefälligen, unaufdringlichen Design überzeugte mich schon damals die lange Batterielaufzeit. Über die Jahre wurden aus der Knopfzelle ein aufladbarer Akku und aus der rein analogen Anzeige ein Hybrid-Ziffernblatt.

Das aktuelle Modell hört auf den Namen Scanwatch*. Der Name ist Programm, denn Withings hat den Funktionsumfang um smarte Scan-Features ergänzt. Dazu gehören neben der Pulsfrequenz ein Elektrokardiogramm (kurz EKG) sowie die Messung des Blutsauerstoffs. Ein Programm zur Achtsamkeit landete unlängst per Update auf dem Wearable. Gezieltes Atmen sorgt im stressigen Alltag für Entspannung. Meinen ausführlichen Testbericht lest ihr bei Netzpiloten.

Dank Withings Scanwatch wird mein Alltag messbar

Der Einsatz des Fitness-Trackers hat bei mir für eine gesteigerte Sensibilität gesorgt. Welche Strecke entspricht 10.000 Schritten? Wie viele Schritte laufe ich tagtäglich? Welche Wege verbessern meinen Activity-Score? All diese Fragen beantwortet die Withings Scanwatch. Im Workoutmodus lassen sich meine Foto-Wanderungen zusätzlich per GPS aufzeichnen. Des Weiteren erhalte ich Einblicke in meinen Pulsverlauf. Neben den Ruhepuls misst der Tracker stündlich die Herzrate. Und das nicht nur tagsüber, sondern auch des nachts.

Für mich als „leidenschaf(f)tlicher“ Schnarcher ist die Aufzeichnung der Schlafqualität besonders von Interesse. Ein Index informiert am nächsten Morgen über Tiefe und Länge. Müdigkeit und schlechte Laune kann ich so schnell nachvollziehen. Ferner warnt das smarte Gadget bei einer Schlafapnoe.

Withings Body Cardio informiert über meine Körperzusammensetzung

Einen festen Platz in meiner Morgenroutine hat auch der Gang auf die WLAN-Waage des Herstellers bekommen. Die Withings Body Cardio* stellt für mich eine gelungene Ergänzung dar. Denn neben Gewicht, Fett- und Wassergehalt misst sie die sogenannte Pulswellengeschwindigkeit und ordnet sie ein. Sie gibt Aufschluss auf den Zustand der Blutgefäße. Ist der Wert hoch, sind Ablagerungen an der Gefäßwand vorhanden.

Die Software gleicht den gemessenen Wert mit einer Datenbank ab und gibt das Gefäßalter wider. Bei suboptimaler Ausprägung warnt die App. Ich habe zudem meine Körpergröße hinterlegt, um die Berechnung des Body-Mass-Index zu ermöglichen. Erfolg und Misserfolg im Kampf gegen die Kalorien lassen sich so tagtäglich messen. Kollege Berti hat schon vor einigen Jahren für Netzpiloten einen Testbericht verfasst.

App „Health Mate“ bündelt alle Informationen

Dreh- und Angelpunkt ist die schön gestaltete App „Health Mate“. Messwerte gibt sie kategorisiert in einer Timeline an. Ich als Daten-Fan freue mich an der übersichtlichen Darstellung und die intuitive Farbgebung. So kann ich schnell wichtige Kennzahlen checken. Die klinische Validierung sorgt für Vertrauen und die detaillierten Erklärungen für Verständnis.

Warnt die App nun doch vor Unregelmäßigkeiten, kann ich mich direkt an meinen Hausarzt wenden. Er kann sich dann nicht nur auf mündliche Aussagen verlassen, sondern in einem ausführlichen PDF-Bericht meinen Alltag und damit wichtige Parameter nachvollziehen. Idealerweise lassen sich so frühzeitig Erkrankungen feststellen und behandeln. Für mich ein echter Mehrwert.

Datenschutzkonforme Speicherung findet in Europa statt

Ein wichtiges Thema bei solch sensiblen, personenbezogenen Daten ist die Speicherung derselben. Als französisches Unternehmen unterliegt Withings dem EU-Recht. Die Daten müssen deshalb zuverlässig und sicher auf hiesigen Servern gespeichert werden. Für mich sorgt das für ein gutes Gefühl. Weiterhin bin ich froh, dass es auch in Europa fähige Unternehmen gibt, die Expertise in Hard- und Software besitzen.

Anders sieht es aus, wenn man die Fitness-Apps der großen, US-amerikanischen Software-Riesen Google und Apple nutzt. Optional landen dann die Körper-Daten gebündelt in Übersee. Zumindest ich habe damit ein ungutes Gefühl.

Fazit: Blick auf Körperdaten nicht nur für Sportler interessant

Ich bin gewiss kein Leistungssportler und doch habe ich gern einen Überblick über meine Vitalfunktionen. Durch die verschiedenen Parameter, die Gadgets wie die Withings Scanwatch und Body Cardio ermitteln, verstehe ich meinen Körper und dessen Reaktionen ein bisschen besser. Die Verlaufsdiagramme und freischaltbaren Erfolge sorgen für zusätzliche Motivation beim Aktivsein: Positive Entwicklungen spornen an, gleichzeitig ist die App alles andere als aufdringlich. Alles in Maßen ist das Credo. Denn schlussendlich soll man sich auch wohlfühlen.

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